Doku-Tipp: Ich, (Un)aufmerksam: Ein Leben mit ADHS

Neben Büchern gehören auch Dokumentationen zu meinen großen Leidenschaften. Schwerpunktmäßig sehe ich mir geschichtliche und politische Dokus an, sehr häufig aber auch solche, die andere Lebenswirklichkeiten beschreiben und den Menschen, die sich dort verorten, eine Stimme geben. Gerade im Bereich Mental Health gibt es viele gute Dokumentationen und ich möchte künftig auf sie hinweisen, wenn ich auf sie stoße. Manches wird greifbarer und verständlicher, wenn es die Menschen erzählen, die tatsächlich Tag für Tag damit leben.

Mein erster Tipp ist die ARTE-Dokumentation Ich, (Un)aufmerksam: Ein Leben mit ADHS. Darin kommen Betroffene zu Wort, die erst im Erwachsenenalter diagnostiziert wurden. Gerade dann hat ADHS viele Gesichter, es gibt Unterschiede zwischen Männern und Frauen, viele begeben sich aufgrund anderer Symptomatik in Behandlung: etwa wegen Depressionen, Angsterkrankungen oder Suchtproblemen. Viele haben zappelige Menschen mit zu viel Energie im Kopf, wenn sie an ADHS denken. Auch solche Stereotype können Diagnostik erschweren.

Im Moment kann man die Dokumentation auf dem YouTube-Kanal von arte ansehen.

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Beitragsbild: by Mario Calvo on Unsplash

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